Dienstag, 31. August 2010

Die Geschichte Barans, Teil 2

„Eine umfassende Beschreibung der frühen Erfolge der Panzerregimenter von Baran“
Eine persönliche betrachtung des Taktikers Egriandur, Belerfran Druckerei, Baran Zypher Subsector 533M41


…durch die Verluste an Material und Produktionseinrichtungen war Baran nicht mehr in der Lage Belagerungsgeräte in dem gekannten Umfang herzustellen. Ebenfalls war überliefertes Kriegsgerät größtenteils zerstört. Unzählige schwere Ragnarök Panzer, Blitzen Flugabwehrkanonen und die leichten Siegfried Panzer verrotteten in den Ruinen der Städte oder waren in den Aufbaujahren als Rohstoffquelle verarbeitet worden.

So manches Dach in Prima Ursa dieser Tage besteht aus gestanzten Stahlschindeln die aus diesen ehrwürdigen Panzern gefertigt wurden.

Im Rahmen des Wiederaufbaus und der Wiederbewaffnung der Planetaren Wehrstreitkräfte wurde zudem die alte Militärdoktrin in frage gestellt. Währen die Baran Siegemasters direkt aus den Taktikschulen von Krieg hervorgingen, waren nur noch wenige in der Imperialen Obersten Armeeleitung tatsächlich von Krieg stammend. Eine Neuformung der Truppen erfolgte demnach unter einer Einschätzung der Lage auf Baran selbst. Die Niederlage des Krieges wurde nicht damit erklärt dass die damaligen Belagerungsregimenter nicht Tapfer oder dem Imperator treu genug ergeben waren. Die Ausrüstung der Truppen und ihre Mobilität hingegen wurde als Grund erkannt und benannt.

Die Xenos konnten durch ihre hochmobilen Verbände die Imperialen Truppen dort treffen wo die Verteidigung am schwächsten war. Und als die Truppen an Stärke verloren gab es keine Möglichkeit mit den restlichen Truppen die Umfassenden Grabensystem zu halten.

Die Neue Militärdoktrin von Baran würde vorsehen mit geringeren Truppenstärken unter Einsatz von Motorisierten Verbänden präzise und vernichtende Schläge auszuteilen. Die Tage der nicht mehr vorhandenen Masseneinsätze von Infanterie waren damit für Baran vorbei.

Die Doktrin war damit klar und die Ökonomische Lage des Planeten tat das seinige dazu. Durch die Knebelverträge mit den Welten des Subsektors waren Rohstoffe wie Ferrostahl, Elastozid aus der Promethium Raffinerie und Promethium selbst als Treibstoff rar. Hatten zu beginn die Verträge einen raschen Wiederaufbau erst möglich gemacht, verhinderten die nun für jahrhunderte ausgehandelten Lieferverträge ein weiteres Wachstum der Bevölkerung und Produktion unseres geliebten Vaterplaneten.

Für die Motorisierung der Truppen kamen teure Importe von Panzern des Typs Leman Russ und den erprobten Chimären Schützenpanzer nicht in Frage. Lizenzproduktion im Rahmen der Adeptus Mechanicus war ebenfalls nicht möglich da die Produktionszahlen mit den begrenzten Rohstoffen ebenfalls nicht rentabel gewesen wäre. So wurden von Freihändlern ausgemusterte Panzer und Geschütze erworben und weiter analysiert.

Zu viele System der Imperialen Technologie ließen sich jedoch nur mit speziellen Kenntnissen des Adeptus Mechanicus nachbauen über die unsere Scolari nicht verfügten. Zudem verschlang die Produktion eines einzigen Leman Russ 1.320.000 Baran-Mark, 60 Tonnen Ferrostahl und bis zu 60 millogramm Elastozid. Es musste eine vergleichbare eigenständige Entwicklung Barans entstehen. Im Geiste der großen Entwürfe die auf Krieg während des Bürgerkriegs entstanden waren, würden neue Panzer entstehen. Die Geburtsstunde des Bkpfw’s, des Barankampfwagens war gekommen.

Die Geschichte Barans, Teil 1

Das Imperiale Regiment, die 6. Panzerdivision von Baran stammt vom Planeten Baran (das hätte jetzt keiner gedacht) aus dem Zypher Subsektor. Die Welt ist dabei Schauplatz der Klingensturmerweiterung für Warhammer Epic und Heimat des Belagerungsregiments der Baran Siegemasters.
Lexicanum
In der Erweiterung ungeklärt ist aber der Ausgang der Kampagne, ebenso ob die Eldar siegreich aus dem Krieg hervorgehen. Klar ist hingegen das die Imperiale Präsenz auf dem Planeten kurz vor dem Ende war.

Die 6. Panzerdivision wird 60 Jahre nach den Geschehnissen des Klingensturms ausgehoben, es ist aber kein Belagerungsregiment. Sie verdient sich ihre ersten Sporen in den Rebellenaufständen von Kelkov II, ehe es in die Wirren von Waaagh Tronix geriet.



„Der Tod und die Wiedergeburt von Baran“
Imperiale Druckerei, Baran, Zypher Subsector 899M41


Nachdem sich der Schrecken der Xenoinvasion gelegt hatte lag Baran danieder. Die Präsenz der bis ins Mark verdorbenen Eldar und die Pestilenz der Orks auf dem geheiligten boden Barans ward nicht mehr. Genauso plötzlich wie die Xenos auf den fruchtbaren Ebenen und in den unberührten Wäldern erschienen waren, verschwanden sie wieder. Die Gründe dafür waren den Bewohnern unklar und sind es auch bis zum heutigen Tag geblieben. Die Eldar schienen durch ihre ketzerische Technologie den Krieg gewonnen zu haben aber sie verließen Baran ungesehen. Die verbliebenen Orks zogen sich in die Wälder zurück und es sollte 68 Standardjahre dauern ehe sie wieder ihre schmutzigen Klauen nach den treuen Bürgern Barans ausstrecken würden.


Auch wenn das verschwinden der Geburtsfeinden des Imperiums unerklärlich war, so war es ein Segen. Die Imperialen Streitkräfte waren während des Krieges fast vollständig aufgerieben worden. Die Baran Siegemasters nur noch ein Schatten ihrer selbst. Das meiste an Kriegsmaterial zerstört, unbrauchbar oder schlichtweg ohne Munition und Treibstoff. Der Schutz der verbliebenen Bevölkerung konnte nicht mehr gewährleistet werden und die ehemalige Hauptstadt Prima Ursa war ein Trümmerfeld. Ebenso war an einen Imperialen Tribut an Menschen und Material nicht zu denken.


Über die Anfangsjahre nach dem Krieg ist wenig bekannt. Da der Lord-Gouverneur und seine Familie ebenfalls zu den Opfern zählte übernahmen General-Oberst von Vorlewitz als verbliebener Ranghöchster Offizier das Kommando und die Generalvollmacht als Planetarer Gouverneur.


Harte Militärgerichtsbarkeit und Rationierungen waren an der Tagesordnung. Zwei geschichtlich erwähnte Aufstände der Bevölkerung wurden mit der Imperator gebotenen Härte Niedergeschlagen. Die Aufbaubemühungen kamen in den Folgejahren nur schleppend voran. Die Lage besserte sich erst als in 668M40 die Aufmerksamkeit des Handelshauses Siemeonis auf Baran gelenkt wurde. Das Handelshaus vernahm die Not der Bürger von Baran und entschied sich den tapferen Bürgern zu helfen. In seiner Großzügigkeit unterstütze das Haus die Wiederaufbauungsbemühungen von Baran in planetarem Umfang. Verträge mit der nahe gelegenen Fabrikwelt Dostos VII wurde geschlossen. Ohne das zutun des Hauses Siemeonis hätten die Anführer des Adeptus Mechanicus der Fabrikwelt dem Gouverneur von Baran kaum ihr Gehör geschenkt.


Maschinen und Fertigungsanlagen kamen nach Baran für im Gegenzug gehandeltes Holz aus den Wäldern des Nordens. Rohes Promethium aus den Feldern der westlichen Steppen sollte alsbald nach Dostos VII fließen sowie in viele andere Winkel des Subsektors. Kein Preis und keine Belobigung wäre dem Haus Siemeonis angemessen gewesen. In Ihrer Art als Beschützer der Menschheit verlangten die Freihändler auch nicht mehr als die Ehre und Pflicht zu übernehmen die verbliebenen Artefakte der Eldar auszugraben und standesgemäß zu vernichten. Auf das sie nie wieder Barans Sicherheit gefährden würden.


Die Zerstörung und Vernichtung die der Kriegszug der Orks unter Ihrem verruchten Anführer Snagga-Snagga angerichtet hatte sollte alsbald unter den Fleißigen Händen aller Schichten des Subsektor Zyphers der Vergangenheit angehören. Aber noch regten sich die Feinde der Menschheit weiter im Dunkeln, und duldeten keine Ordnung in Ihrer nähe…

Aller Anfang ist Panzer

Guten Tag geneigter Blogleser. Endlich ist es vollbracht der Florian baut seinen eigenen Blog zur Selbstdarstellung. :)

Na nicht ganz. Dieser Blog dient dazu mein Imperiales Armeeprojekt voranzutreiben und zu dokumentieren weil ich teilweise schon selbst vergesse welche Farbe ich an welcher Figur benutzt habe. Zudem will hier mal meine Gedanken ordnen und einen Plan machen was als nächstes dazukommt und wie die Farbgestalltung erfolgen soll.

Die Imperiale Armee wird auf den Plastik Cadianern bassieren aber im Zweite Weltkriegsstyle. Bei Dakka dakka gab es einen mit einem ähnlichen Vorschlag, aber Bilder gab es da nie. Zudem gibt es unzählige Sammlungen an Imperialen Panzern im WW2 Style, Valkyren mit Stukabemalung und Halbkettenfahrzeugen die wie das Sdkfz251 aussehen. Aber Kaum etwas was alles kombiniert. Und das wird das hier.

Was es hier nicht geben wird ist irgendwas mit doppel S, oder Hakenkreuzen, oder 88. Das ist eine imperiale Armee die "nur so aussieht". Es wird keine glorifizierung von Nazigrößen und/oder Nationalsozialistischen Ideen, Rassenwahn etc. kommen. Weder wird der Gröfaz auftauchen, noch Swastika-Fahnen oder irgendwelche Runen.
Vielmehr ist das eine homage an die Bösen aus den Computerspielen und Filmen die ich mit bis jetzt in den Kopf getan habe. Macht euch also bereit Personen aus Inglourious Basters, Ein Käfig voller Helden oder Steiner das Eiserne Kreuz wiederzusehen. So ich hoffe das reicht dazu. Der Krieg ist vorbei.

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Vom Fluff handelt es sich um einen Planenten der von dem Todeskorps "befreit" wurde.
link: http://wh40k.lexicanum.de/wiki/Zypher-Subsektor

Die Armee enthält also eine veränderte Art der Kriegsführung zum Todeskorps. Die Truppen vom Baran stehen also nicht auf Grabenkämpfe, sondern mehr auf Chimären und andere APCs um über das Schlachtfeld zu juckeln und zu dakkern.

Die Grundlage für den Blog habe ich im Forum der Wolfsgarde Wolfsburg gelegt. http://forum.wolfsgarde.net/showthread.php?tid=570
Um aber der Gaaaanzen Welt mein Können zu beweißen gehe ich den Weg des Web 2.0.

In diesem Sinne, Panzer Marsch!